Das ist eigentlich kein Foodblog…

…und trotzdem gibt es noch mal einen Koch-Post. Ich möchte dieses Rezept, das ich noch nirgendwo aufgeschrieben gefunden habe, gern festhalten und teilen. Es gilt das Gleiche wie schon bei der Lammschulter: Mein Freund hat gekocht, ich habe fotografiert.

Das Gericht, das ihr jetzt kennen lernt, heißt „Kima“ – jedenfalls in lateinischen Buchstaben und wenn man es spricht. Wie die indische Schreibweise geht, weiß ich nicht. Übersetzt heißt „Kima“ Fleisch. Und der Name ist hier Programm!

Die folgenden Mengenangaben reichen ungefähr für vier Personen. Wenn man es damit für zwei kocht, kann zumindest eine Person noch mehrere Tage danach davon essen. Und

So geht’s:

Fünf bis sechs Gemüsezwiebeln in feine Streifen schneiden. Eine Chilischote hacken. Öl in einer Pfanne oder einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebelstücke und die Chilischote hineingeben. Dazu kommen Lorbeerblätter – vielleicht zwanzig Stück.

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Zunächst diese Zutaten anbraten, dann gelbes Currypulver einstreuen, ruhig ein ganzes Tütchen. Mildes Paprikapulver gehört auch dazu. Vielleicht ein Teelöffel – die Menge kann nach Gefühl variiert werden. Ein bisschen gekörnte Brühe und eine Prise Zucker geben zusätzlich Pfiff.

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Wenn die Zwiebeln glasig sind, ungefähr 800 Gramm Rinderhack in den Topf oder Pfanne bröseln und später ungefähr die gleiche Menge tiefgefrorene Erbsen zugeben. Wenn die Menge für euer Kochgeschirr zu groß ist, das Hack gesondert anbraten und später alles zusammenfügen. Wir haben es so gemacht:

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Nun immer wieder ein bisschen umwenden. Nach und nach etwa 400 Gramm Tomatenmark einrühren und scharfe Gewürze (z.B. Harissa oder Cayennepfeffer) nach Geschmack.

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Während diese würzige Gericht nun vor sich hin köchelt – so lange, bis alles gut durch ist-, den Reis aufsetzen (könnt ihr auch schon früher machen). Ein bisschen Kurkuma (Gelbwurz, ungefähr ein Teelöffel) gibt den blassen Körnern die hübsche gelbe Farbe.

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Hier noch einmal die notwendigen Gewürze in einem Bild: Ganz vorne stehen Curry und Paprika, das links hinten ist Scharfmacher, rechts in der Mitte, in dem kleinen Glas, befindet sich Cayenne-Pfeffer und in dem Beutel dahinter Kurkuma.

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So sieht es dann auf dem Teller aus:

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Lecker, lecker! Dazu gehört unbedingt noch ein großer Klecks Joghurt – dürfen auch viele Kleckse sein. Das mildert die – leicht süßliche – Schärfe (die ihr natürlich auch schon vorher für euch passend abstimmen könnt) und gibt eine sahnige Konsistenz, wenn ihr es mit Reis und Kima verrührt. Am besten nehmt ihr türkischen Joghurt – oder, bei Angst vor zuviel Fett, einen beliebigen anderen.

Guten Appetit!

Ach, übrigens: Kima hält sich mehrere Tage lang im Kühlschrank. Aufgewärmt schmeckt es mindestens genauso gut!

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3 Gedanken zu “Das ist eigentlich kein Foodblog…

  1. Klingt lecker. Aber was mich gerade sehr interessiert… Was ist das für ein kleines herziges Bildchen (auf einer Kachel?) da hinter dem Herd, mit dem Marokkaner und einem Tajine drauf? Hast du das gemalt oder kann man das irgendwo kaufen?

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    1. Das ist ein kleines Leinwandbild. Mein Freund hat es vor Jahren von einer Marokko-Reise mitgebracht. Also leider nicht in Deutschland zu kaufen. Du kannst ja versuchen, es nachzumalen. Würde Dir bei Bedarf auch größeres Foto davon schicken.

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